
Wir sind die Energie Liga
Die Energie Liga ist die massgebende und fachkundige Stimme in der Baselbieter Energiepolitik. Sie engagiert sich für eine nachhaltige, sichere, wirtschaftliche und realisierbare Energiepolitik. Sie vertritt die Positionen ihrer Abonnentinnen und Abonnenten mit einer geeinten starken Stimme gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit.
Unser Sounding Board
Das Sounding Board der Energie Liga besteht aus Vertreter der Wirtschaft, die sich für eine pragmatische Auseinandersetzung mit dem Thema der Energie engagieren.

Christine Frey
Geschäftsführerin SBS AG
Landrätin FDP

Christoph Buser
Präsident HEV Baselland

Michael Köhn
Stv. Direktor Wirtschaftskammer Baselland

Marc Schürch
Head Renewable Energy
Swiss Life

Roland Bilang
ehem. Geschäftsführer Avenergy Suisse

Felix Keller
e. Landrat Die Mitte
Positionen
Wir sind die Energie Liga
Die Energie Liga will als fachkundige und massgebende Stimme in der Baselbieter Energiepolitik zu einer positiven Vision für die Energiezukunft beitragen, wo Energie ausreichend sowie günstig zur Verfügung steht und dabei immer nachhaltiger wird. Dies gelingt mit weniger Ideologie, mehr Realismus und mit einem Fokus auf den Fakten und auf dem Machbaren.
Unterstützen Sie die Energie Liga und damit eine neue, partei-unabhängige Form der politischen Einmischung mit einem für Sie massgeschneiderten Engagement in Form eines Informationsangebots, das Ihnen in diesem komplexen Thema einen Überblick verschafft. Sie profitieren vom Zugriff auf informative Leseinhalte und von Einladungen zu spannenden Anlässen.
Genügend und zahlbare Energie für alle - jederzeit
Die Umgestaltung des Energiesystems hin zur erneuerbaren Energieversorgung ist eine gigantische Aufgabe, die mit der Akzeptanz in der Bevölkerung steht und fällt. Teure Energie oder gar Engpässe gefährden das Vorhaben. Eine zukunftsorientierte Energieversorgung berücksichtigt daher alle drei Kriterien des «Zieldreiecks» – Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit – gleichermassen. Nur so wird bezahlbare, verlässlich verfügbare und immer sauberer werdende Energie für alle zugänglich werden.
Technologieoffen über den Tellerrand hinausdenken
Technologie-Offenheit ist die Voraussetzung für die Entwicklung in Forschung und Technik. Und auch für ein entsprechendes Engagement des Privaten Sektors, der für ein Gelingen der Energiewende matchentscheidend ist. Die jahrzehntelangen Grabenkämpfe mitsamt den ideologischen, moralisierenden Debatten haben das verhindert. Wir brauchen das Gegenteil und die Energiepolitik sollte das zum Ausdruck bringen. Sonne und Wind sind ein Teil der Lösung, aber alleine damit gelingt die Transformation des Energiesystems nicht. Der Ansatz muss deshalb sein, dem rasant wachsenden Energiehunger mit entsprechenden Technologien zur CO2-freien Energieproduktion zu begegnen. Es darf keine Rolle spielen, ob herkömmliche (auch Kernkraft) oder neue Produktionstechnologien zur Lösung beitragen. Das oberste Ziel muss sein, dass CO2-frei günstiger wird als fossil.
Anreizsystem als Leitmotiv der Energiepolitik
Immer wieder wird gesagt «Man muss doch etwas machen». Das trifft sicher zu und die grossen Investitionen der Bevölkerung in Gebäudesanierungen und in den Zubau von erneuerbaren Systemen zeigen, dass die Bereitschaft gross ist, zu tun, was im Einzelfall möglich ist. Es ist aber zu beachten, dass man sich alle diese Massnahmen auch leisten können muss. Auf freiwilliger Basis ist das ein Entscheid jedes Einzelnen. Problematisch wird es, wenn Personen zu Massnahmen gezwungen werden sollen, die sich das nicht leisten können (oder wollen). Und diese Fälle gibt es mehr als allgemein vermutet wird. Zwangsmassnahmen und Verbote sind deshalb auch asozial, erzeugen breiten Widerstand und sind nicht zielführend.
Einsatz der Fördermittel mit Blick auf Effizienz und Augenmass
Kleinproduktionen und ungeeignete Produktionsstandorte führen immer zu höheren Kosten und damit zu höheren Preisen als eine Produktion auf Grossanlagen, die von geeigneten Bedingungen profitieren. Dieser Grundsatz gilt auch in der Energieversorgung. Vor diesem Hintergrund ist beispielsweise eine Solaroffensive auf kleinen Einfamilienhausdächern kritisch zu betrachten. Es wird damit eine Produktion aufgebaut, die zu teurer Energie führt. Die hohen Subventionen lassen diese Überlegung zwar in den Hintergrund geraten, aber nur vorübergehend.
Verbindliche Ziele mit Flexibilität in der Umsetzung
In der Energiepolitik ist der zu erwartende technologische Fortschritt unbedingt zu berücksichtigen. Es dauert noch mehr als 25 Jahre bis zum Netto-Null-Ziel des Pariser Klimaabkommens und auf mindestens diesen Zeitrahmen sind auch allfällige Massnahmen auszurichten. In über zwei Jahrzehnten werden viele Innovationen (insbesondere in den Speichertechnologien) markante Verbesserungen bringen. Ein (planwirtschaftliches) Hochrechnen der heutigen Möglichkeiten und ein Setzen von zu knappen Zwischen- oder gar Sektorenziele führt zu falschen Anreizen und Resultaten.
Klimaresilienz und -anpassung umfassend stärken
Zu einer zeitgemässen Energiepolitik gehört, dass Massnahmen zur Klimaanpassung und Klima-Resilienz mitgedacht und entsprechend berücksichtigt werden. Eine Diskussion rund um die Themen Schottergärten und Versiegelung von Böden greift dabei viel zu kurz. Die Schäden wegen Hitze und Dürre, Starkregen und Hochwasser, also wegen Wetterextremen, werden häufiger und zwingen zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen der Klimaerwärmung. Dazu gehören Wasserkonzepte, bspw. die Schaffung von Niederschlagszwischenspeichern, vermehrt klimastabile Bepflanzungen und Überlegungen zur Kühlung von Wohnbauten (besonders bei älteren Personen).
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